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Quelle: http://phainomena.de/2009/02/13/mythen-des-unbewussten

Mythen des Unbewußten

Eine neue Serie zu den Filmen von Ingmar Bergman startet am Wochenende

Von Manuel Schölles am 13. Februar 2009 ·  Tiedtke in Bergmanie

Nach der Deutschen Stilkunst beginnen wir am Wochenende eine weitere Artikelreihe. Silvia Tiedtke, promovierende Literaturwissenschaftlerin an der LMU München, unterzieht sich einem tollkühnen Selbstexperiment: Sie schaut alle auf DVD erhältlichen Filme von Ingmar Bergman, der wie kein anderer Regisseur die Untiefen und Urgründe der Seele ausgelotet hat. Was ihr dabei widerfährt, wird sie auf dieser Seite berichten.

Wir werden Zeuge, wie sich der Blick der Autorin mit jedem Film verwandelt und durch die textliche Verarbeitung ihrer fortdauernden Bergman-Rezeption ein assoziatives Geflecht vielfältiger Motive und Geschichten entsteht, eine Art Mythos zweiter Ordnung. Daß in Bergmans Filmen meist das Unbewußte die eigentliche und treibende Kraft ist, macht das Experiment umso spannender.

Unsere Autorin wird an diesem Wochenende mit einem der berühmtesten und erfolgreichsten Bergman-Filme beginnen: Das Lächeln einer Sommernacht aus dem Jahre 1955.

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